Dorfbewegung(en)

Dorfbewegungen sind „Bewegungen der Dörfer“

Dorfbewegungen sehen ihre wichtigste Aufgabe darin, die Dorfgemeinschaften darin zu stärken, ihre eigenen Potenziale zu entfalten sowie in regionaler und landesweiter Vernetzung ihre Erfahrungen auszutauschen. Sie bilden national – und mittels der europäischen Vereinigungen der Dorfbewegungen, auch international – eine Lobby der Dörfer. Dorfbewegungen sind ein Teil der Zivilgesellschaft und parteienunabhängig. 
Kurzum: Ein Netzwerk und Sprachrohr für Dörfer, die ihr Geschick selbst in die Hand nehmen möchten.

Wozu dient eine Dorfbewegung?

Dorfbewegungen stellen das Dorf und seine Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt der Entwicklung.

  • Stärkung der Eigenverantwortung der Dorfgemeinschaften und Erfahrungsaustausch darüber, wie Dorfentwicklung am besten zu realisieren ist.
  • Interessenvertretung der Dörfer gegenüber der Politik.
    Deshalb ist es wichtig, dass immer mehr Dörfer sich einer Dorfbewegung anschließen, denn die zahlenmäßige Stärke fällt ins Gewicht, wenn Dörfer gegenüber der Politik ihre Interessen vertreten.

Angesichts der Rahmenbedingungen in den dünn besiedelten ländlichen Räumen Brandenburgs, der Abwanderung und des Abbaus der lokalen Infrastruktur ist ein Austausch über neue Finanzierungs- und Durchführungsmodelle und lokale dörfliche Lösungsstrategien durch Nutzung der bürgerschaftlichen Ressourcen notwendig und ermutigend.